Cute baby eating puree; Shutterstock ID 218273527

Hurra! Heute gibt’s den ersten Brei

Richtig aufregend, wenn Brei auf dem Speiseplan steht. So gelingt der Einstieg in die Beikost.

Warum der Wechsel wichtig ist

Das Baby krabbelt, robbt und wächst und wächst und wächst. Nach fünf bis sechs Monaten reicht Milchnahrung allein nicht mehr aus. Darüber hinaus lässt der angeborene Saugreflex nach und wird durch bewusste Kau- und Lutschbewegungen abgelöst. Und die Zähnchen sind auch langsam im Anmarsch. Spätestens dann braucht das Baby etwas Festeres zu essen

Praktische Tipps für die Umstellung

Der erste Brei ist für alle eine Umstellung. Das Baby hat keinen Sauger mehr im Mund, sondern soll plötzlich brav mit einem Löffel essen. Zudem schmeckt Brei nicht nur ganz anders als Milch, sondern ist auch viel schwerer zu schlucken. Und in Mamas Arm darf es auch nicht mehr liegen.

  • Zum Füttern das Baby in einer Wippe setzen, dort ist es schön bequem. Alternativ geht auch ein Autokindersitz.
  • Dem Baby kurz bevor es los geht einen weichen Kunststofflöffel, der vorne flach und abgerundet ist, zum Spielen geben, damit es sich mit dem neuen Tool schon mal vertraut machen kann.
  • Ohne Sabbern und Kleckern geht es leider nicht. Ein großes Lätzchen oder ein weiches Mulltuch schützt vor Flecken auf Kleidung und Wippe.
  • Darauf achten, dass der Brei lauwarm ist. Die Temperatur kann man gut mit dem Handrücken messen. Ist der Brei zu heiß, gibt’s gleich Theater. Zu kalter Brei kann aber auch zu Verweigerung führen.
  • Schafft das Baby am Anfang nur drei bis vier Löffelchen, ist das okay. Einfach immer wieder versuchen, bis sich das Kind an die Breimahlzeit gewöhnt hat. Dann kann man die Menge nach und nach steigern.

Mittags ist die beste Zeit

So hat man genügend Zeit bis zum Schlafengehen, um zu sehen, ob das Kind die Beikost verträgt. Zu Beginn startet man für eine Woche mit einer Gemüsesorte, zum Beispiel Möhren oder Pastinaken. Nach und nach kann man den Brei auch mit Kartoffeln anreichern. Klappt das ganz gut, darf nach drei, vier Wochen auch Fleisch auf den Speiseplan.

 

Foto: Shutterstock/LUMOimages

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