Scheiterhaufen

Scheiterhaufen

Semmeln bleiben bei uns öfter mal übrig, denn die Essensmengen sind bei einem Kleinkind oft schwer planbar, verrät unsere Bloggerin Carolin. Fein, dass manche Sachen als „Reste“ noch viel besser schmecken – Scheiterhaufen, ein süßer Auflauf aus Äpfeln und Semmeln ist der Dauerbrenner bei ihrer Familie.

Scheiterhaufen

Für 8 Portionen

Zutaten

8 Brötchen vom Vortag
500 ml Milch
3 Eier
50 g Zucker
Bio-Zitronenschale
5-6 Äpfel (am besten leicht säuerliche Äpfel, z.B. Boskoop)
Zitronensaft
1 TL Zimt
50 g Rosinen oder Cranberries
etwas Butter für die Auflaufform
Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung

  1. Backofen auf 180 Grad (Umluft: 160 Grad) vorheizen. Brötchen erst halbieren, dann feinblätterig aufschneiden. Milch mit Eiern, Zucker und Zitronenschale kräftig verrühren, über die Brötchen gießen und ziehen lassen, dabei einmal gut durchrühren, damit auch alle Semmeln schön quellen können.
  2. Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen. Äpfel fein blätterig aufschneiden, mit Zitronensaft, Zimt und Rosinen oder Cranberries mischen.
  3. Die Auflaufform mit Butter einfetten und die Hälfte der Brötchenmasse als Boden hineingeben. Apfel-Mix darauf verteilen, restliche Brötchenmasse darauf geben. Im Ofen ca. 45 Minuten backen. Herausnehmen und heiß oder kalt servieren, mit etwas Puderzucker bestäuben.

Dazu gibt es:

Blitz-Vanillesauce

1 Vanilleschote
1 l Milch
1 Pck. Vanillepuddingpulver (für 500 ml Flüssigkeit)
ca. 3 EL Zucker

Vanilleschote der Länge nach aufschneiden, Mark herausschaben. 6 EL Milch beseite stellen, restliche Milch, Vanilleschote und -mark in einem kleinen Topf zum Kochen bringen. Puddingpulver mit den 6 EL Milch anrühren und mit in den Topf rühren. Sprudelnd 2-3 Minuten kochen lassen, Vanilleschote entfernen.

Zeiten:

Vorbereitungszeit: ca. 25 Minuten

Backzeit: 45 Minuten

Nährwerte für den Scheiterhaufen:

270 kcal/ 1140 kJ
45 KH, 9 g EW, 6 g F

 

Carolin StuiberCarolin: „Eigentlich sind Mehlspeisen wie dieser süße Apfel-Auflauf ja Hauptgerichte, z.B. an den fleischfreien Tagen. Bei uns gibt es den Scheiterhaufen aber auch abgekühlt zum Sonntagskaffee. Mir gefällt daran besonders gut, dass er weniger Zucker und Fett hat, als die meisten normalen Kuchen. Und als kleine Variante: Der Scheiterhaufen schmeckt besonders lecker, wenn man Rosinenbrötchen statt der normalen Brötchen übrig bleiben.“

 

 

 

 

Foto: MamasMeal.de/CaSt, MFI-digital/Hans Gerlach

 

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